Handball WM 2011: Für die DHB-Auswahl geht es gegen Tunesien um Olympia

Die DHB-Auswahl um Trainer Heiner Brand musste am gestrigen Mittwoch eine herbe Schlappe gegen Favorit Frankreich einstecken und kann sich vom Halbfinale verabschieden, auch wenn es theoretisch noch möglich ist. Vielmehr geht es jetzt darum, das Turnier gut abzuschließen und die Voraussetzung für Olympia 2012 zu schaffen. Gegen Tunesien muss ein Sieg her, um den Hauptrunden-Einzug zu schaffen.

Gegen Top-Favorit Frankreich in Kristianstad war es ein 23:30-Debakel. Nach Spanien ist es die zweite Niederlage der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Schweden. Aber es war nicht einfach nur eine Niederlage, eher eine Demonstration. Nicht die Niederlage war das Überraschende, sondern der „qualitativen Unterschied zwischen beiden Teams wider“, betonte Bundestrainer Heiner Brand im Anschluss an die Partie. Vor allem das Auftreten in der zweiten Halbzeit war alarmierend.

Nun geht es in der Hauptrunde für Deutschland vielmehr darum, sich um die Qualifikation für das olympische Turnier 2012 in London zu kümmern. Dafür ist Platz Sieben bei der WM nötig. Die sechs Teams hinter dem Weltmeister nehmen an den drei Qualifikationsturnieren teil, bei denen dann im April nächsten Jahres weitere sechs Olympiatickets verteilt werden. Sollte das nicht geschafft werden, bleibt der DHB-Auswahl noch die EM 2012. Auch der Europameister qualifiziert sich direkt für Olympia, eine weitere Mannschaft ist berechtigt für die Qualifikationsturniere.

Bild von Tom Vogler

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