Hamburgmuseum atmet auf: Störtebeker-Schädel ist wieder da

So richtig aufatmen kann man wohl erst seit Donnerstag wieder im Hamburgmuseum. Denn der Totenkopf des Piraten Klaus Störtebeker ist wieder aufgetaucht. Der Schädel wird dem legendären Seeräuber zugerechnet. In einer Glasvitrine im Eingangsbereich des Museums wird der Kopf bis zum 27. März ausgestellt. Im Anschluss soll er an seinen angestammten Platz im Mittelalter-Raum des Museums zurückkehren.

In Zukunft sollen die Sicherheitsvorkehrungen im Hamburgmuseum verschärft werden. Demnach wird das Haus 100.000 Euro von der Hamburger Kulturbehörde für eine technische Ausrichtung wie etwa Kameras oder Alarmanlagen erhalten. Am 9. Januar 2010 wurde der Seeräuber-Kopf aus einem Glaskasten entwendet, der nur mit einem einfachen Schloss gesichert war.

Am vergangenen Donnerstag wurde bekannt, dass die Polizei den angeblichen Störtebeker-Schädel über einen Mittelsmann gefunden hatte. Bislang ist offenbar aber noch kein Täter gefasst worden. Im Museum ist man heilfroh, dass der Kopf des Piraten, um den sich so viele Sagen ranken, wieder aufgetaucht ist und den Besuchern zur Verfügung gestellt werden kann. Nach einem Sparjahr 2010 mit kräftigem Besucher-Minus will man nun an erfolgreiche Zeiten anknüpfen.

Bild von andreasdantz

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