Greenpeace-Aktionen an acht Atomkraftwerken in Deutschland

Die Diskussionen in Deutschland um die Atomkraftwerke bekamen nach der Katastrophe im japanischen Fukushima neue Nahrung. Immer wieder kommt es daher an deutschen AKW zu Demonstrationen gegen die Stromgewinnung mittels Kernkraft. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte verkündet, dass die Laufzeitverlängerung für die 17 deutschen AKW für drei Monate ausgesetzt werden soll.

Die Umweltorganisation Greenpeace hatte am frühen Morgen an acht deutschen Atomkraftwerken eine Protestaktion veranstaltet. Sie projizierten gegen 4:30 Uhr den Spruch „Das Lügen geht weiter“ an sieben der ältesten Meiler sowie auf die Anlage Krümmel. Das erklärte eine Sprecherin der Umweltorganisation. Zunächst sollte die Aktion bis 6:30 Uhr weitergehen. In einer Mitteilung hieß es weiter, die Umweltorganisation wolle damit auf die Wahrheiten aufmerksam machen, „welche die Bundesregierung und die Atomkonzerne weiterhin über die Atomkraft verbreiten“. Die Bundesregierung wird von Greenpeace aufgefordert, „die Öffentlichkeit nicht weiter zu täuschen“ sowie ein Gesetz zur Laufzeitverkürzung vorzulegen.

Nach Angaben der Sprecherin war der Spruch an den AKW Isar I (Bayern), Unterweser (Niedersachsen), Neckarwestheim I, Philippsburg I (Baden-Württemberg), Biblis A und B (Hessen), Brunsbüttel und Krümmel (Schleswig-Holstein) zu lesen.

Bild von gruenenrw

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