Google ehrt Emil Berliner mit einem Doodle

Google erinnert mit einem Doodle an Emil Berliner, der heute 160 Jahre alt geworden wäre. Berliner entwickelte aus Edisons teurem Phonograph das günstigere Grammophon und damit auch die Schallplatte.

Als Emil Berliner 1870 in die USA auswanderte, war nicht abzusehen, dass er später einen Welterfolg hinlegt. Berliner ist Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie aus Hannover. Er wuchs in Deutschland auf. Berliner wanderte aber in die Vereinigten Staaten aus, um der Einberufung zu entgehen. Er machte mit einer Reihe von Erfindungen auf sich aufmerksam, die ihm Geld und Ruhm einbrachten.

Emil Berliner gilt unter anderem als Erfinder der Schallplatte. 1877 entwickelte Berliner ein Kohlemikrofon für die Bell Labs. Im Anschluss öffnete er sein eigenes Labor. Berliner beschäftigt sich in den folgenden Jahren intensiv mit dem Phonographen von Thomas Alva Edison. Edisons Erfindung hatte ein Problem: Die Tonträger konnten schlecht kopiert werden und waren daher für Privatpersonen zu teuer. Aus diesem Grund tüftelte Berliner statt an einer Walze, an einer Scheibe herum. Diese sollte möglichst einfach zu reproduzieren sein. 1887 feierte er dann seinen ersten Erfolg für sein Grammophon: Die erste Schallplatte war geboren, als die Töne von einer mit Ruß und Leinöl überzogenen Glasplatte kamen.  Es folgte die Scheibe aus Zink und 1889 eine aus Hartgummi. Diese eignete sich am besten dafür, die schneckenförmige Tonrille heineinzupressen. Emil Berliner starb am 3. August 1929 in Washington.

Bild von _maddin_

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