Goldmedaillengewinnerin Ilke Wyludda musste Teil des Beins amputiert werden

Die Goldmedaillengewinnerin bei Olympia 1996 Ilke Wyludda musste ein Teil des rechten Beins amputiert werden. Ein Schock für die erst 41-jährige Frau. Am Ende hieß es: Leben oder Bein amputieren. Nach ihrer aktiven Karriere absolvierte die Olympiasiegerin von Atlanta ein Medizinstudium und hatte am 21. Januar ihre Approbation erhalten.

Zunächst wurde Wyludda mehrmals an Knie und Unterschenkel operiert. Grund waren anhaltende Schmerzen in den vergangenen Jahren. Bei der Letzten Anfang Dezember in einem Krankenhaus in Halle an der Saale ist es zu Komplikationen gekommen, als eine offene Wunde geschlossen werden sollte. Dabei breitete sich eine bakterielle Infektion aus und sorgte für eine Blutvergiftung.

Mit geworfenen 74,56 m im Jahr 1989 ist Ilke Wyludda gleichauf mit Zdenka Silhava aktuell immer noch Nummer zwei in der ewigen Bestenliste aller Diskuswerferinnen. Ein Jahr später warf die Hallenserin Gabriele Reinsch 76,80 m und hält seitdem diesen Rekord. Wyludda wurde 1990 und 1994 zweimal Europameisterin, zudem erreichte sie zweimal Silber bei den Weltmeisterschaften 1991 und 1995.

Bild von Robert Agthe

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