Fürth: 450 Kilogramm schwere Fliegerbombe entschärft

Am Dienstag mussten rund 2000 Menschen ihre Wohnungen in Fürth verlassen. Darunter auch Bewohner eines Altenheimes. Sie wurden in nahegelegene Schulen, in die Stadthalle, ins Klinikum und andere Altenheime gebracht. Zuvor hatten Bauarbeiter eine 450 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Betroffen waren Häuser und Wohnungen im Umkreis von 300 Metern um den Fundort.

Das teilte die Polizei mit. 170 Anwohner nutzten nach Angaben der Polizei das Angebot der Stadt und kamen in Notunterkünften unter. Auch im Bus- und Bahnverkehr war es zu Einschränkungen gekommen. Auf der Zugstrecke Fürth-Würzburg mussten die Züge langsamer fahren. Am Abend konnte dann Entwarnung gegeben werden. Rund 500 Helfer von Feuerwehr, Polizei, Technischem Hilfswerk und Rotem Kreuz waren im Einsatz.

Gegen 21:30 Uhr gab es schließlich Entwarnung, hieß es weiter. Nach Angaben der Polizei konnte Sprengmeister Karl-Heinz Wolfram und Willi Becher vom Sprengstoffkommando die Bombe erfolgreich entschärfen. Demnach enthielt die 450 Kilogramm schwere Bombe 55 Prozent Sprengstoffanteil und zwei Zünder. Die Anwohner konnten daraufhin wieder in ihre Wohnungen.

Bild von Cappellmeister

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