Frankfurt am Main: Polizistin erschießt Frau nach Messerattacke

Am Donnerstagmorgen ist nach einer Messerattacke auf einen Polizisten in Frankfurt am Main eine Frau von der Polizei erschossen worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte die Frau in einem Jobcenter einen Beamten mit einem Messer angegriffen und ihn in den Arm und den Bauch gestochen.

Eine Polizistin schoss die Frau nieder und verletzte sie tödlich. Die angeschossene Frau und der Polizist wurden in Krankenhäuser gebracht, wo die Frau eine Stunde später ihren schweren Verletzungen erlag. Wie oft die Beamtin geschossen hat und wo die Frau getroffen wurde, blieb zunächst genauso unklar wie deren Alter und Identität.

Ersten Ermittlungen zufolge war es in dem Jobcenter, einer Außenstelle für Wohnungslose und Menschen mit Suchtproblemen, zu einer Auseinandersetzung zwischen der Frau und einer Mitarbeiterin der Behörde gekommen. Die Mitarbeiterin habe daraufhin die Polizei alarmiert. Als die Beamten eintrafen und der Polizist die Frau bat, ihre Papiere zu zeigen, holte sie ein Messer aus ihrer Tasche und ging damit auf ihn los. Das teilte die Polizei weiter mit.

Bild von re-ality

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Comments

  1. Dietmar Brach says:

    Wann endlich
    begreift man, wie sinnlos, gefährlich und dumm es ist, auf psychisch kranke Menschen Druck auszuüben und diese von Sachbearbeitern betreuen zu lassen, die von ihrer Ausbildung dazu nicht in der Lage sein können? Niemand darf der Polizistin, die das Leben ihres Kollegen geschützt hat, einen Vorwurf machen. Die Verantwortung für dieses Drama tragen Politiker die, gegen jede fachliche Erfahrung, glauben, Menschen mit psychischen Störungen oder Suchterkrankungen durch einen immer stärkeren Leidensdruck (Zitat Hadertauer) heilen zu können. Kranke Menschen brauchen Hilfe statt Druck und Sanktionen. Eigentlich eine Erkenntnis, die vor Hartz IV niemand ernsthaft in Frage gestellt hat.

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