Forscher entschlüsseln Kartoffel-Genom

Aufgrund der ständig wachsenden Weltbevölkerung könnte in immer mehr Regionen die Nahrung knapp werden. Aus diesem Grund arbeiten Forscher daran, den Ertrag von Nutzpflanzen zu erhöhen. Voraussetzung hierfür sei es, die Gene der Pflanzen zu bestimmen.

Jetzt haben rund 100 Forscher an knapp 30 internationalen Forschungseinrichtungen das Erbgut der Kartoffel entschlüsselt. Wie die Forscher nun im Magazin „Nature“ schreiben, sequenzierten sie zwei genetisch unterschiedliche Kartoffelvarianten und kombinierten die Daten anschließend. Dabei habe man Gene identifiziert, die für den Wuchs der Kartoffel von zentraler Bedeutung seien, wie beispielsweise bei der Entwicklung der charakteristischen Knolle oder der Speicherung von Stärke. Zudem haben die Forscher Gene entdeckt, welche die Anfälligkeit für Schädlinge oder Krankheiten bestimmen. Mit diesen Daten könne man die Züchtung der Kartoffel verbessern, so die Wissenschaftler weiter.

Mit der Kartoffel habe man erstmals ein Mitglied aus der großen Gruppe der sogenannten Asteriden sequenziert. Ursprünglich stammt die Kartoffel aus Südamerika.

Bild von Like_the_Grand_Canyon

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