Formel 1: Saisonauftakt in Bahrain abgesagt

Es ist das erste Mal in der Geschichte der Formel 1, dass ein Rennen aus politischen Gründen nicht stattfindet. Denn knapp drei Wochen vor dem geplanten Auftakt in Bahrain am 13. März muss die Formel 1 umplanen, da das Rennen abgesagt werden musste. Die letzten geplanten Tests vom 3. bis 6. März in Bahrain wurden zudem verlegt. Sie finden nun vom 8. bis 11. März in Barcelona statt.

Damit wird der Saisonstart der Formel 1 um zwei Wochen nach hinten verschoben. Ein Start am 13. März ist aufgrund der politischen Unruhen in Bahrains Hauptstadt Manama sowie aufmarschbereitem Militär und mindestens vier toten Zivilisten unmöglich. Ob und wenn ja, wann das Rennen nachgeholt wird, ist noch offen. Das erste Rennen der Saison findet nun am 27. März auf dem Albert Park Circuit in Melbourne (Australien) statt. Die Teams der Formel 1 müssen nun schnell umplanen und ein neues Konzept entwickeln. Weitere Rennen sind zunächst nicht gefährdet. Nur in Abu Dhabi findet im derzeit politisch instabilen arabischen Raum ein weiterer Grand Prix statt. Doch hier ist die Lage ruhiger als in Bahrain.

Die Verschiebung des Saisonauftakts kommt vor allem den Teams zugute, die bei den ersten Tests nicht besonders schnell waren. Dazu gehört auch das Team von Michael Schumacher und Nico Rosberg (Mercedes GP). Sebastian Vettel und sein Red-Bull-Team liegen dagegen im Soll, überzeugten bei den Testfahrten mit Top-Zeiten.

Bild von > ange <

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