Formel 1: Pérez-Unfall überschattet Vettels Pole in Monaco

Weltmeister Sebastian Vettel sicherte sich beim Qualifying zum GP von Monaco 2011 die fünfte Pole Position der Saison und steht damit am morgigen Sonntag in der Startaufstellung ganz vorne. Der Red-Bull-Pilot benötigte am Samstagnachmittag 1:13,556 Minuten für seine schnellste Runde und bewies erneut seine derzeitige Ausnahmestellung.

Auf Platz zwei landete McLaren-Pilot Jenson Button (1:13,997 Minuten) vor Vettels Teamkollegen Mark Webber (1:14,019). Die Mercedes-GP-Piloten Michael Schumacher (1:14,682) und Nico Rosberg (1:15,766) belegten die Plätze fünf und acht. Ferrari-Fahrer Fernando Alonso wurde Vierter (1:14,483), sein brasilianischer Teamkollege Felipe Massa (1:14,877) belegte Platz sechs. Direkt dahinter folgte McLaren-Faherer Lewis Hamilton (1:15,280). Adrian Sutil (Force India), Nick Heidfeld (Renault) und Timo Glock landeten auf den Plätzen 15., 16. und 21.

Überschattet wurde das Qualifying vom schweren Unfall des mexikanischen Sauber-Piloten Sergio Pérez. Daraufhin wurde Q3 unterbrochen. Am Vormittag war Rosberg an der gleichen Stelle der Strecke wie Pérez verunglückt. Laut einer Mitteilung seines Teams kam der Mexikaner glücklicherweise nur mit einer Gehirnerschütterung und einer Oberschenkelprellung davon. Der Unfall weckte Erinnerungen an den schweren Crash von Karl Wendlinger, der vor 17 Jahren an derselben Stelle in die Mauer krachte und danach wochenlang im Koma lag. Besonders für Peter Sauber muss es ein schlimmes Déjà-vu-Erlebnis gewesen sein, denn auch Wendlinger war damals für den Rennstall des Schweizers gefahren.

Bild von ph-stop

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