Feuer in New Mexico bedrohen US-Atomlabor

Angesichts eines rasch ausbreitenden Buschbrands ist in Los Alamos im US-Staat New Mexico das dortige Kernforschungszentrum Los Alamos National Laboratory (LANL) geschlossen worden. Aufgrund des näher rückenden Feuers verließen zahlreiche Bewohner den Ort.

Wie das LANL betonte, sei alles radioaktive und gefährliche Material der Anlage sicher. Das Feuer erreichte ein Gebiet von 0,4 Hektar, das als Tech Area 49 bekannt ist. In diesem wurden in den 60er-Jahren eine Reihe von unterirdischen Tests mit hochexplosiven und radioaktiven Materialien durchgeführt. Nach Angaben des Labors sei der Brand in sicherer Weise gelöscht worden.

Indes teilte die Organisation „Besorgte Bürger für Atomsicherheit“ mit, dass sich das Feuer rund fünfeinhalb Kilometer von einer Deponie entfernt befindet. Auf der Deponie würden nicht weniger als 30.000 Fässer lagern, in denen sich jeweils rund 200 Liter mit Plutonium verstrahltes Wasser befindet. Diese Aussage wollte ein Sprecher des Labors nicht bestätigen. Allerdings erklärte er, dass das Feuer noch ein gutes Stück von dem Lagerplatz entfernt sei.

Bild von Robyn2175

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