FC St. Pauli droht ein Geisterspiel – Kiez-Klub stimmt Strafmaß nicht zu

Dem FC St. Pauli droht nun ein Geisterspiel: Denn der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat einen Antrag auf ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit gestellt. Das DFB-Sportgericht entscheidet am Freitag über das genaue Strafmaß.

Auslöser war der Becherwurf im Heimspiel gegen den FC Schalke 04. Das erste Geisterspiel in der Geschichte der Bundesliga könnte nach derzeitigem Stand die Partie der Hamburger gegen den SV Werder Bremen am 23. April sein. Der Kiez-Klub stimmte dem Antrag nicht zu. Das gab der Verein bekannt. Nach Angaben von Team-Manager Christian König sei man das den eigenen Fans schuldig. „Wir stimmen dem Strafmaß nicht zu, weil es das legitime Recht eines Vereins ist, eine eigene Meinung vorzutragen und um eine geringere Strafe zu bitten. Wir hoffen auf Verständnis für unseren Standpunkt, denn kein Verein kann das Geschehene zu 100 Prozent verhindern“, so Helmut Schulte via Vereinspage.

Am vergangenen Freitag hatte Schiedsrichter Deniz Aytekin beim Stand von 2:0 für Schalke die Partie abgebrochen, nachdem Schiedsrichter-Assistent Thorsten Schiffner in Minute 87 von einem gefüllten Bierbecher im Nacken getroffen wurde. Im Anschluss ging Schiffner zu Boden und konnte das Spiel nicht weiter begleiten. Das DFB-Sportgericht wertete die Partie 2:0 für den FC Schalke 04.

Bild von javierrldn

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