FBI prüft Vorwürfe gegen Murdochs Medienkonzern in den USA

Auch in den USA gerät der Konzern des Medienunternehmers Rupert Murdoch in den Blick der Behörden. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge nahm die Bundespolizei FBI die Ermittlungen gegen das Unternehmen auf.

Dabei geht es den Berichten zufolge um den Verdacht, dass Journalisten versucht haben sollen, illegal an Telefonunterlagen von Opfern der Terroranschläge des 11. September 2001 zu kommen. Eine Sprecherin erklärte lediglich, dass der Vorwurf dem FBI bekannt sei und Ermittlungen eingeleitet worden seien. Nach Informationen der „New York Times“ handelt es sich um Vorermittlungen. In den Vereinigten Staaten gehört unter anderem der Fernsehsender Fox News und die renommierte Zeitung „Wall Street Journal“ zu Murdochs Medienimperium.

In den vergangenen Tagen gab es immer neue Enthüllungen, wie Reporter von Murdochs „News of the World“ in Großbritannien Telefonate von Verbrechensopfern, Prominenten und Politikern abgehört haben. Nach scharfem Gegenwind aus der britischen Politik gab Murdoch dann die milliardenschwere Komplettübernahme der Senderkette BSkyB auf. Der Unternehmer habe eigenen Angaben zufolge keine Pläne, sich von seinem Zeitungsgeschäft zu trennen. In den Medien waren schon früh Spekulationen aufgekommen, Murdoch könnte sich von seinen verbliebenen britischen Blättern „The Sun“, „The Times“ und „The Sunday Times“ trennen.

Bild von World Economic Forum

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