Facebook: Zwillinge verlieren Klage um Idee

Nach einem jahrelangem Streit zwischen Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und zwei ehemaligen Kommilitonen ist jetzt ein Urteil gesprochen worden. Die Zwillinge Tyler und Cameron Winklevoss sind am gestrigen Montag vor einem Gericht in Kalifornien mit dem Versuch gescheitert, einen Vergleich von vor drei Jahren zu annullieren. Dieser brachte ihnen zu jener Zeit 60 Millionen Dollar. Die Zwillinge wollten aber nun erheblich mehr Geld.

Zu Studienzeiten hatten die Zwillinge Zuckerberg als Programmierer für die eigene Webseite engagiert, die sie zusammen mit einem Partner aufbauen wollten. Die Brüder behaupteten, dass der Facebook-Gründer ihre Idee gestohlen habe und heimlich sein eigenes soziales Netzwerk namens Facebook aufgezogen habe. Aktuell hat das Unternehmen einen geschätzten Wert von über 50 Milliarden Dollar.

Vor drei Jahren hatte sich Zuckerberg mit den Zwillingen auf einen Vergleich geeinigt, der den Brüdern 20 Millionen Dollar in bar und 45 Millionen Dollar in Aktien zubilligte. Später wollten sie diesen Vergleich rückgängig machen und führten an, dass sie den wahren Wert des Unternehmens nicht richtig eingeschätzt haben. Das Berufungsgericht in San Francisco wies diese Sichtweise zurück und sprach von einem „vorteilhaften Deal“, den die Zwillinge zu jener Zeit mit Hilfe eines Teams von Anwälten und Finanzberatern ausgehandelt hatten.

Bild von martinvarsavsky

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