Eyjafjallajökull: Asche des Vulkans hätte Flugzeuge schädigen können

Vor rund einem Jahr legte der Ausbruch des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull den europäischen Flugverkehr lahm. Der Luftraum musste vorsorglich geschlossen werden. Einer wissenschaftlichen Studie zufolge ist das auch zu Recht geschehen.

Denn die gemeinsame Studie der Universität von Kopenhagen und der Universität von Island hat nun gezeigt, dass es durchaus angebracht war, vor einem Jahr den Luftraum aufgrund des Vulkanausbruchs zu sperren. Forscher schrieben in PNAS, dass einzelne Aschepartikel so hart und scharfkantig gewesen seien, dass sie die Flugzeuge hätten schädigen können. Gletschereis hatte beim Ausbruch des Vulkans am 14. April 2010 das aufsteigende Magma in nur kleinste Partikel zerrissen. Demnach waren die Aschepartikel derartig scharfkantig und „hart genug, um ein Pilotenfenster undurchsichtig werden zu lassen“, sollten sie darauf aufschlagen.

Nach Angaben der Studie hätte auch Regen und Nebel sie nicht stumpf und ungefährlich machen können. Zudem wurde mitgeteilt, dass die Partikel schon bei unter 1150 Grad Celsius geschmolzen seien und sich auf den Turbinenschlaufen hätten ablagern und die Triebwerke zerstören können.

Bild von bjarkis

Share and Enjoy:
  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks

Kommentar verfassen