Europa League: Porto gewinnt im Finale gegen Braga 1:0

Falcao hat mit seinem 17. Treffer in dieser Europa-League-Saison den FC Porto zum Sieg in der Europa League geschossen. Der Favorit bezwang im rein portugiesischen Finale Sporting Braga mit 1:0. Porto hat nun nach dem Gewinn der Meisterschaft und der Europa-League die Chance, in diesem Jahr das Triple zu schaffen. Im nationalen Pokalendspiel am 22. Mai muss Porto noch gegen Vitoria Guimaraes ran.

Sporting Braga hatte zunächst die erste Chance, allerdings gehörte Porto die Anfangsviertelstunde. Über Hulk und Varela zog der Favorit sein variables Flügelspiel auf und brachte Bragas Abwehr in Verlegenheit. Sporting zog sich zunächst zurück und konzentrierte sich konsequent auf die Defensivarbeit. Angreifer Lima nahm zwar viele Bälle an der Mittellinie an. Doch er konnte kaum auf die Unterstützung der Mitspieler zählen. Nach dem schwungvollen Auftakt flachte das Tempo etwas ab. Der Favorit hatte Probleme, das Spiel zu machen, da Braga gut gegen den Ball arbeitete. Spielerisch war die erste Halbzeit kein Leckerbissen. In der 44. Minute verlor Bragas Rodriguez unnötig den Ball im Mittelfeld. Guarin flankte in den Sechzehner und Falcao köpfte aus elf Metern zur Führung. Der kolumbianische Angreifer hatte bis zu diesem Zeitpunkt wenig mit dem Spiel zu tun. Sein Treffer war sein 13. Ballkontakt in der ersten Hälfte.

Zur zweiten Halbzeit brachte Braga-Coach Paciencia mit Kaka und Mossoro zwei frische Kräfte. Mossoro rechtfertigte seine Einwechslung und brachte Schwung in die Mannschaft. Braga agierte jetzt deutlich offensiver. Am Ende fehlte aber einfach die Qualität in der Offensive. In der Nachspielzeit hatte Porto noch Glück, dass Braga durch Meyong nicht noch der Ausgleich gelang. Die etwas bessere von zwei an diesem Tag schwachen Mannschaften holte sich schlussendlich den Titel.

Bild von peacecup

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