EU: Griechenlands Rettung geht weiter

Der Kampf um eine Rettung Griechenlands geht nach der Zustimmung des griechischen Parlaments zum umstrittenen Sparpaket der Athener Regierung weiter.

Das griechische Parlament hat mit seiner Zustimmung zu dem drastischen Sparpaket eine drohende Staatspleite vorerst abgewendet. Bis 2015 will der sozialistische Regierungschef Giorgos Papandreou rund 78 Milliarden Euro einsparen. Das ist Voraussetzung für neue Milliardenhilfen, ohne die Griechenland wohl bald pleite wäre. Griechenland wartet auf die nächsten zwölf Milliarden Euro aus dem seit vergangenem Jahr laufenden 110-Milliarden-Programm von EU und Internationalem Währungsfonds (IWF). Zudem soll am kommenden Wochenende ein neues Hilfspaket im Umfang von bis zu 120 Milliarden Euro von den EU-Finanzministern beschlossen werden.

Am Mittwochabend kam es dann in der griechischen Hauptstadt erneut zu schweren Ausschreitungen gewaltbereiter Demonstranten. Hunderte Vermummte randalierten und lieferten sich Zusammenstöße mit der Polizei. Wie die Zeitung „Kathimerini“ auf ihrer Website berichtet, wurden bei den Zusammenstößen mindestens 500 Menschen verletzt. Unter den Verletzten sollen auch etwa 30 Polizisten gewesen sein.

Bild von Klearchos Kapoutsis

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