EU greift EHEC-geschädigten Bauern unter die Arme

Die EHEC-Krise hat bei den Landwirten ein großes Loch in der Kasse hinterlassen. Daher hat nun die Europäische Union Hilfen in Höhe von 210 Millionen Euro für geschädigte Bauern genehmigt.

Schon am 22. Juli soll die genaue Summe feststehen. Das teilte die EU-Kommission am Dienstag nach der Zustimmung eines Expertengremiums mit. Aus Sicht der betroffenen Bauern ist das aber noch viel zu wenig. Nachdem zunächst Gurken, Tomaten und Salat in Verdacht gestanden hatten, die gefährlichen Bakterien zu verbreiten und Auslöser der Krise zu sein, ging der Absatz in den vergangenen Wochen stark zurück. Schließlich wurden in Deutschland Sprossen als Infektionsquelle ermittelt.

Indes wurde nun bekannt, dass zum ersten Mal ein Kind an dem gefährlichen Darmkeim EHEC gestorben ist. Ein Sprecher des Landkreises erklärte, dass ein zweijähriger Junge aus dem niedersächsischen Celle an den Folgen des hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS) starb. Damit steigt die Zahl der Toten in Niedersachsen auf zwölf.

Bild von loop_oh

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