Erdbeben in Spanien kostet mindestens acht Menschen das Leben

Spanien ist vom schwersten Erdbeben seit über 50 Jahren erschüttert worden. Viele Menschen sind nach dem Beben der Erde obdachlos und mussten die Nacht im Freien verbringen. Mindestens acht Personen sollen ums Leben gekommen sein.

Am Mittwoch ereignete sich das Beben der Stärke 5,3 gegen 18:45 Uhr in der Region Murcia. Offiziellen Angaben zufolge starben bisher acht Menschen. Andere Quellen sprechen hingegen von zehn Toten. Francisco Jodar, Bürgermeister der Stadt Murcia, erklärte, dass man versuche herauszufinden, ob noch Menschen in den eingestürzten Gebäuden seien. Unmittelbar vor den Erdstößen wurde die Region von einem Beben der Stärke 4,5 erschüttert. Ersten Berichten zufolge waren dadurch aber nur geringe Schäden entstanden. Nach Angaben des nationalen Geografie-Instituts hatten beide Beben ihr Epizentrum in der Nähe von Lorca. In der 100.000 Einwohner Stadt herrschte zunächst großes Chaos. Aus Angst vor einem Nachbeben irrten Tausende Bewohner orientierungslos umher.

Die spanische Regierung handelte sofort und schickte eine Sondereinheit des Militärs in die betroffene Region. Auch in der Regionalhauptstadt Murcia sowie in Städten wie Albacete, Almería, Cartagena und Madrid waren die Erdstöße zu spüren. Emilio Carreño, ein Erdbebenexperte, erklärte, dass das Beben deshalb derartige Schäden verursachte, da das Epizentrum relativ nahe an der Oberfläche und nicht tief unter der Erde gelegen habe.

Bild von erral

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