Erdbeben in Nordjapan erschüttert Region um Fukushima‎

Während Japan aktuell immer noch mit den Folgen des verheerenden Erdbebens vom 11. März zu kämpfen hat, bebte die Erde im Nordosten des Landes am Donnerstagmorgen (Ortszeit) erneut. Das Beben hatte die Stärke 6,7.

Betroffen war die Region, die auch im März von einem schweren Beben und einem verheerenden Tsunami heimgesucht wurde. Dabei kamen mindestens 20.000 Menschen ums Leben oder werden aktuell immer noch vermisst. Die Meteorologische Behörde Japans gab nach dem Beben um 6.51 Uhr (Ortszeit, 23.51 Uhr MESZ) eine Tsunamiwarnung heraus. Allerdings wurde diese eine Stunde später wieder aufgehoben. Berichte über Opfer oder Zerstörungen wurden zunächst nicht bekannt. Nach Angaben der Behörden ereignete sich das Erdbeben rund 50 Kilometer vor der Küste der Präfektur Iwate in rund 32 Kilometern Tiefe. Das Beben war in der gesamten Nordhälfte Japans zu spüren. Nach dem Hauptbeben traten kleinere Nachbeben auf.

Nach einem Beben der Stärke 9,0 hatte eine meterhohe Flutwelle die Region im März überflutet. Atomkraftwerke in Fukushima wurden bei der Katastrophe so schwer beschädigt, dass sich eine Kernschmelze entwickelte, deren Folgen noch immer nicht unter Kontrolle gebracht werden konnten.

Bild von WordRidden

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