Erdbeben in Neuseeland: Mehr als 140 Tote geborgen

Die Behörden der Stadt Christchurch haben vier Tage nach dem schweren Erdbeben die Hoffnung aufgegeben, in den Trümmern der eingestürzten Gebäude noch Überlebende zu finden. Die Rettungskräfte in Neuseeland haben bisher 145 Todesopfer geborgen. In den zerstörten Häusern wird geplündert.

Polizeichef Dave Cliff hat am Samstag erklärt, dass über Nacht in Christchurch weitere Leichen in den Trümmern eingestürzter Häuser gefunden worden sind. In der zweitgrößten neuseeländischen Stadt werden aber immer noch über 200 Menschen vermisst. Wie Cliff weiter erklärt, sind unter den Vermissten auch Ausländer aus mehr als 20 Staaten. Derweil versuchen 700 Rettungskräfte, die Lage in Christchurch in den Griff zu bekommen. Wie Außenminister Murray McCully erklärt, geht die Rettungsphase nun langsam dem Ende entgegen. Er müsse sich nun darauf vorbereiten, den Angehörigen der Todesopfer die schlimme Nachricht zu überbringen.

Christchurch steht nun vor einem gewaltigen Wiederaufbau. Der dafür verantwortliche Minister Gery Brownlee sagte, dass im Zentrum der Stadt ca. ein Viertel aller Häuser aufgrund der schweren Schäden abgerissen werden. Der Bereich der Innenstadt werde daher mindestens einige Monate gesperrt bleiben. Seit Samstag haben rund 80 Prozent der Haushalte in Christchurch wieder Strom und etwa 50 Prozent verfügen wieder über fließendes Wasser.

Bild von PhillipC

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