Erdbeben in Neuseeland kostet mindestens 65 Menschen das Leben

In der zweitgrößten neuseeländischen Stadt Christchurch hat ein schweres Erdbeben verheerende Schäden angerichtet und mindestens 65 Menschen das Leben gekostet. Das erklärte Premierminister John Key. Das Erdbeben hatte eine Stärke von 6,3. In der Mittagszeit wurden die Menschen überrascht, als sie sich in Büro- und Kaufhäuser sowie Restaurants oder Cafés befanden. Dutzende Menschen waren unter Trümmern eingeschlossen. Mit Kränen war die örtliche Feuerwehr im Einsatz. Häuser stürzten ein, darunter soll auch die Kathedrale in der Innenstadt gewesen sein. Zwei Linienbusse wurden unter einstürzenden Trümmern begraben.

Die Menschen rannten schreiend auf die Straßen. Blutüberströmt liefen sie orientierungslos herum. Zudem wurden die Rettungsarbeiten immer wieder durch Nachbeben behindert. Die Notdienste riefen zum Blutspenden auf. Kurz vor 13 Uhr (Ortszeit) hatte in der zweitgrößten Stadt die Erde gezittert. Videoaufnahmen zeigten, wie Gebäudeteile auf die Straße krachten. Bürgermeister Bob Parker verhängte den Ausnahmezustand über die 350.000-Einwohner-Stadt.

Bereits im September des vergangenen Jahres hatte es in Christchurch ein Beben der Stärke 7,0 gegeben. Es richtete zwar schwere Schäden an, Menschen kamen aber nicht ums Leben. Bei dem Erdstoß entstand ein Milliardenschaden an zahlreichen Gebäuden. Neuseeland liegt im so genannten pazifischen Feuergürtel. Etwa 90 Prozent aller Erdbeben weltweit ereignen sich dort.

Bild von PhillipC

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