Eishockey-WM 2011: Deutschlands Siegesserie gegen Finnland gerissen

Deutschlands Siegesserie bei der Eishockey-WM 2011 ist gerissen. Allerdings sollte die Niederlage gegen Finnland schnell abgehakt werden, denn der Punkt nach dem 4:5 (1:1, 3:2, 0:1, 0:0, 0:1) im Penaltyschießen war Gold wert. Trotz der ersten Niederlage in der Slowakei hat das DEB-Team das WM-Viertelfinale erreicht.

Schon beim ersten Angriff der Finnen wurde die deutsche Mannschaft geschockt. Nach nur 13 Sekunden schlenzte Ruutu den Puck vors Tor und Robert Dietrich fälschte ihn ins eigene Tor ab. Doch die Mannschaft von Bundestrainer Uwe Krupp zeigte erneut einen aufopferungsvollen Kampf und hatte die Finnen sogar am Rande einer Niederlage. André Rankel (15. Minute), Felix Schütz (27.), Kai Hospelt (28.) und Patrick Reimer (40.) hatten Deutschland zweimal in Führung geschossen. Zwischenzeitlich führte das DEB-Team 3:1. Doch im 109. Vergleich reichten die Tore von Tuomo Ruutu in der ersten Minute, Janne Pesonen (32.), Jarkko Immonen (39.) und wieder Ruutu (55.) aus, um eine Verlängerung zu erzwingen. Den entscheidenden Penalty versenkte dann Mikko Koivu.

Am heutigen Sonnabend hat die deutsche Mannschaft das nächste Spiel vor der Brust. Bundestrainer Krupp wies direkt nach der Partie daraufhin: „Twenty hours!“, brüllte Krupp – 20 Stunden bis zur Partie gegen Dänemark.

Bild von Mafue

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