Eishockey-WM 2011: Deutschland verliert gegen Tschechien 2:5

Tschechien war für die Mannschaft von Bundestrainer Uwe Krupp eine Nummer zu groß: Am Ende besiegte der Titelverteidiger das DEB-Team 5:2 (2:1, 3:0, 0:1). Deutschland hat damit alle drei Spiele der Zwischenrunde verloren, allerdings das erste in der regulären Spielzeit.

Auch wenn die Niederlage deutlich ausfiel, war sie zumindest in dieser Höhe unnötig. Lange hielt das DEB-Team gut mit und hatte am Ende 47 Torschüsse zu verzeichnen. Tschechien war aber einfach cleverer und erfahrener. Jetzt geht es im Viertelfinale gegen Schweden. Der Titelverteidiger zieht nun ungeschlagen ins Viertelfinale ein und trifft dort auf die USA.

Nach nur 51 Sekunden zappelte der Puck zum ersten Mal im Netz der deutschen Mannschaft. Insgesamt vier weitere Gegentreffer folgten. Für Tschechien erzielten Plekanec (1. Minute), Frolik (11.), Rachunek (23.), Plekanec (36.) und Elias (37.) die Treffer. Die Tore für Deutschland erzielten John Tripp (1. Minute) und Thomas Greilinger in der 59. Minute. Deutschland tat sich gegen den technisch exzellenten Titelverteidiger enorm schwer und hatte zudem wenig Glück. Die ersten beiden Treffer Tschechiens waren Eigentore. Beim 0:1 verlängerte Justin Krueger einen Pass von Petr Prucha ins eigene Tor und beim 1:2 fälschte Korbinian Holzer den Schuss von Michael Frolik ab. Bundestrainer Krupp hatte die Reihen der deutschen Mannschaft etwas umgestellt und erstmals vier komplette Sturm- und Abwehrreihen aufgeboten.

Nach drei Siegen in der Vorrunde über Russland (2:0), die Slowakei (4:3) und Slowenien (3:2 n.P.) konnte das DEB-Team in der Zwischenrunde nicht mehr überzeugen. Nach der Niederlage gegen Finnland (4:5 n.P.) und Dänemark (3:4 n.P.) muss die DEB-Auswahl nun erneut einen Rückschlag verkraften.

Bild von _e.t

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