Eishockey-WM 2011: Deutschland scheidet gegen Schweden aus

Das DEB-Team um Bundestrainer Uwe Krupp hat das WM-Viertelfinale in Bratislava 2:5 (1:2, 1:2, 0:1) verloren. Die deutsche Mannschaft ist trotz einer über weite Teilen starken Leistung aus dem WM-Turnier ausgeschieden.

Wie bereits in den Partien gegen Tschechien und Finnland fälschte in der ersten Minute ein deutscher Spieler den Puck ins eigene Tor ab. Am gestrigen Mittwoch war es Robert Dietrich. Der Treffer wurde am Ende Martin Thörnberg gutgeschrieben. Das DEB-Team zeigte sich von dem frühen Rückstand aber wenig beeindruckt und konnte in der dritten Minute durch Alexander Barta ausgleichen. Die deutsche Mannschaft konnte nun die Partie offen gestalten und erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten. Nach 16 Minuten erzielte dann Patrick Berglund den 2:1-Führungstreffer für die Schweden.

Eine kurze Schwächeperiode der deutschen Mannschaft sorgte im zweiten Drittel für die Entscheidung. Niklas Persson (25. Minute) und Loui Eriksson (29. Minute) erhöhten auf 4:1 für die ‚Tre Kronors‘. Zwar konnte Michael Wolf in der 39. Minute noch verkürzen, doch in der 49. Minute gelang Thörnberg dann im dritten Drittel sein zweiter Treffer zum 5:2-Endstand. Am Ende war es weder ein Klassenunterschied noch ein Debakel, sondern einfach eine verdiente Niederlage gegen eine der besten Mannschaften der Welt. Trotzdem kann das Team um Bundestrainer Krupp mit der Eishockey-WM zufrieden sein. Ein Jahr nach dem Halbfinal-Einzug vor eigener Kulisse zeigte die deutsche Mannschaft, dass sie nicht nur vor eigenem Publikum bestehen kann und bewies zudem, dass das „Wintermärchen 2010“ keine Eintagsfliege war.

Bild von Mafue

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