Eisbären Berlin neuer deutscher Meister in der DEL

Nach den schwierigen Auftritten gegen die Düsseldorfer EG hätte das den Eisbären aus Berlin kaum jemand zugetraut: Die Mannschaft von Trainer Don Jackson gewann im dritten Spiel der Final-Serie die dritte Partie gegen den EHC Wolfsburg und ist damit deutscher Meister. Die Eisbären siegten bei den Niedersachsen 5:4 (1:2, 2:0, 2:2).

Zu Beginn der Partie sah alles danach aus, als könnten die Grizzly Adams im Heimspiel ein viertes Spiel in Berlin erzwingen. Der EHC ging durch John Laliberte in der 8. Minute in Führung. Allerdings konnten die Eisbären durch Kapitän Stefan Ustorf nur zwei Minuten später ausgleichen. Laliberte erzielte zwei Minuten vor Drittelende die erneute Führung für den EHC. Im zweiten Drittel drehten die Eisbären dann das Spiel. Nachdem zunächst Tyson Mulock in der 23. Minute für den Ausgleich sorgte, erhöhte Florian Busch neun Minuten später zum 3:2 für die Eisbären. Im letzten Drittel sahen die Fans dann ein offenes Spiel. Erst gelang Norm Milley (41. Minute) für Wolfsburg der Ausgleich, doch dann gingen die Eisbären durch Derrick Walser in der 43. Minute erneut in Führung. Kai Hospelt glich nur zwei Minuten später zum 4:4 aus. Doch am Ende reichte es nicht für die Niedersachsen, denn Constantin Braun erzielte 3:22 Minuten vor der Schlusssirene den Siegtreffer für die Eisbären.

Nach 2005, 2006, 2008 und 2009 ist es der fünfte Meistertitel für die Berliner. Damit ziehen die Eisbären mit DEL-Rekordmeister Adler Mannheim gleich.

Bild von betsyweber

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