Eintracht Frankfurt: Heribert Bruchhagen schließt Rücktritt kategorisch aus

Eintracht Frankfurt gerät immer tiefer in den Abstiegsstrudel. Der „Effekt“ Christoph Daum scheint nicht zu greifen. Die Mannschaft konnte unter ihrem neuen Trainer noch kein Spiel gewinnen und rangiert derzeit auf einem Relegationsplatz.

Trotz des drohenden Absturzes schließt Vorstandsboss Heribert Bruchhagen einen vorzeitigen Rücktritt kategorisch aus. „Quatsch! Im Gegenteil, ich bin ja mitverantwortlich – vielleicht der Hauptverantwortliche“, so Bruchhagen gegenüber der „Bild“. „Wir müssen weiterarbeiten, können jetzt nicht paralysiert herumsitzen.“ Als rein „hypothetisch“ bezeichnete der Vorstandsboss zudem die Frage, ob es die richtige Entscheidung gewesen sei, Daum als vermeintlichen Retter zu verpflichten. „Wir müssen jetzt alle Kräfte bündeln und Nebenkriegsschauplätze vermeiden“, so der 62-Jährige weiter. Unter Trainer Michael Skibbe spielte die Eintracht in der Hinrunde erfolgreicheren Fußball und richtete mit 26 Punkten den Blick nach Europa.

Doch mit Beginn der Rückrunde traf Torjäger Theofanis Gekas nicht mehr, zudem machten personelle Probleme in der Defensive der Eintracht das Leben schwer. Beim laut Trainer Daum ersten „Abstiegsendspiel“ gegen den 1. FC Köln am nächsten Spieltag muss ein Sieg her. Am letzten Spieltag der Bundesligasaison treten die Hessen bei Borussia Dortmund an.

Bild von southgeist

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