EHEC-Bakterien: Robert Koch-Institut warnt vor Verzehr von Salat, Tomaten und Gurken

Derzeit beschäftigt das Thema EHEC-Erkrankung die Menschen in der Bundesrepublik. Fast stündlich erhöht sich die Zahl der Erkrankten. Nun hat man offenbar erste Hinweise auf Nahrungsmittel. Das Robert Koch-Institut (RKI) warnt vor dem Verzehr von rohen Blattsalaten, Tomaten und Gurken. Vor allem wenn sie aus Norddeutschland kommen.

Das teilte das RKI am Mittwoch mit. Eine Studie habe gezeigt, dass EHEC-Erkrankte diese Sorten deutlich häufiger gegessen hätten als gesunde Vergleichspersonen. Das erklärte RKI-Präsident Reinhard Burger in Berlin. Aus diesem Grund werde empfohlen, vorsorglich bis auf Weiteres diese Gemüsesorten nicht roh zu verzehren. Allerdings könne derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass auch andere Lebensmittel noch als Infektionsquelle infrage kämen.

Die Zahl der Fälle des hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS) stieg nach Angaben des Robert-Koch-Instituts insgesamt auf 140. Mindestens drei Menschen starben bislang daran. Nach wie vor ist Norddeutschland am stärksten betroffen. Daher sei es im Bereich des Möglichen, dass die kontaminierten Lebensmittel vorrangig dort vertrieben werden, hieß es weiter. Mittlerweile geht das RKI aber auch ersten Verdachtsfällen in Süd- und Ostdeutschland nach.

Bild von rosmary

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