E.ON verkauft britisches Verteilnetzgeschäft an PPL

Der Energiekonzern E.ON kommt mit dem Verkauf des britischen Stromnetzes beim Konzernumbau voran: Die US-amerikanische PPL Corporation kauft das britische Verteilnetzunternehmen Central Networks. Wie E.ON mitteilt, liegt der vereinbarte Kaufpreis bei vier Mrd. britische Pfund, das entspricht in etwa 4,7 Mrd. Euro. Wie der Konzern weiter vermeldet, trage der Verkauf maßgeblich zum Erreichen des Ziels bei, bis Ende 2013 durch Spartenverkäufe 15 Mrd. Euro einzunehmen.

Central Networks betreibt das insgesamt rund 133.000 Kilometer lange Regionalnetz in den britischen Midlands. Das teilte der Konzern mit. „Central Networks ist ein anhaltend erfolgreiches Verteilnetzunternehmen, das uns inzwischen über neun Jahre gehört. Allerdings bietet uns dieses Geschäft nur sehr eingeschränkte Perspektiven für weitere Wertsteigerungen“, erklärte Johannes Teyssen, Vorstandsvorsitzender der E.ON AG. „Der Verkauf von Central Networks erhöht unsere finanzielle Flexibilität und verbessert unsere Bilanzstruktur.“

Bereits vor Monaten hatte der größte deutsche Versorger das britische Netz zur Disposition gestellt. Rund fünf Millionen Kunden werden über das zweitgrößte Stromnetz Großbritanniens versorgt. Der US-Konzern PPL hatte schon im vergangenen Jahr für 5,7 Mrd. Euro die US-Tochter von E.ON erworben. Diese Transaktion wurde im November 2010 abgeschlossen.

Bild von Baltic Development Forum

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