Dioxin-Skandal: Aigner will den Panschern das Handwerk legen

Das Thema Dioxin in Eiern, Hühner- und Schweinefleisch beschäftigt die Bundesbürger in diesen Wochen. Am kommenden Mittwoch werden erste Punkte des Aktionsplans von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner im Kabinett verabschiedet. Die 46-jährige CSU-Politikerin zieht damit erste Konsequenzen aus dem Dioxin-Skandal. Auch weil der Druck auf Aigner steigt. Sowohl die Öffentlichkeit als auch die Parteien verlangen rasche Maßnahmen. „Es gibt in Deutschland in Zukunft schärfere Kontrollen, eine dichtere Überwachung und höhere Auflagen für Lieferanten”, zitiert die „Bild“ Aigner.

Die Maßnahmen reichen „von der Meldepflicht für Labore über schärfere Zulassungskriterien für Firmen bis zum Dioxin-Frühwarnsystem”. Diesen werden mit „national mit Hochdruck” umgesetzt. „Auf EU-Ebene dränge ich auf ein gemeinsames Vorgehen, aber wir werden nicht auf Europa warten, um unsere Futter- und Lebensmittelkette sicherer zu machen”, erklärt Aigner weiter.

Einige Zeit wird hingegen noch die „Kontrolle der Kontrolleure” durch das Bundesministerium dauern. Dazu muss nach Angaben der Bundeslandwirtschaftsministerin aber noch ein Konzept mit den Ländern und den rund 600 Kontrollstellen erarbeitet werden. Mitte Februar wird es zu einem Treffen mit Experten aus dem Justizministerium kommen, bei dem über härtere Strafen für Panscher gesprochen wird.

Bild von touristikverein

Share and Enjoy:
  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks

Kommentar verfassen