Deutschlandtrend: Rot-Grün hätte deutliche Mehrheit

Sollte am kommenden Sonntag gewählt werden, würde SPD und Grüne eine komfortable Mehrheit einfahren. Allerdings stützt sich dieses Ergebnis einzig und allein auf den Verdienst der Ökopartei. Alle anderen Parteien verlieren in der Wählergunst.

Dem von der ARD veröffentlichte Deutschlandtrend des Instituts Infratest dimap zufolge legten die Grünen im Vergleich zum Vormonat acht Prozentpunkte zu und kommen auf 23 Prozent der Wählerstimmen. Dagegen verliert die CDU zwei Punkte und kommt nun auf 33 Prozent, die Sozialdemokraten verlieren einen Punkt (27 Prozent). Die Linke verliert zwei Punkte auf und kommt nun auf sieben Prozent. Die FDP verliert einen Punkt und kommt nun auf fünf Prozent. Die Liberalen müssten daher um den Wiedereinzug in den Bundestag bangen. Zusammengerechnet kommt Rot-Grün auf rund 50 Prozent der Stimmen, die schwarz-gelbe Koalition nur auf 38 Prozent.

Seit zwei Jahren führt erstmals wieder ein Politiker der SPD die Beliebtheitsskala an. Rund 60 Prozent der Befragten sind mit Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier zufrieden. Auf Platz zwei folgt Peer Steinbrück (SPD) mit 59 Prozent. Finanzminister Wolfgang Schäuble von der CDU rangiert mit 57 Prozent auf Platz drei. Ihm folgen Arbeitsministerin Ursula von der Leyen von der CDU (54 Prozent) und Renate Künast (Grünen-Fraktionschefin) mit 50 Prozent. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) belegt nur noch Platz sechs (48 Prozent).

Bild von gruenenrw

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