Deutschland: E-Books immer noch ein Nischenprodukt

Im Gegensatz zu den USA spielen in Deutschland E-Books-Downloads nur eine untergeordnete Rolle. Zwar hat ein Großteil der Bundesbürger bereits von E-Books gehört, doch rund zwei Millionen verkaufte Exemplare machten im vergangenen Jahr nach Angaben der GFK nur 0,5 Prozent des gesamten Buchumsatzes aus. Diese Angabe entspricht einem Volumen von 21 Million Euro.

E-Books liegen im Vergleich zu anderen kommerziellen Angeboten im Downloadbereich weit zurück. Im Jahr 2010 wurden nach Berechnungen des GFK Panel Service fünf Prozent der Umsätze mit Medienprodukten über einen Download generiert. Die Branche soll 2010 mit Hörbüchern, Musik, Software, Videos, Games & E-Books insgesamt 417 Millionen Euro umgesetzt haben. Das entspricht im Vergleich zu 2009 einer Steigerung auf 98 Millionen verkaufte Dateien und damit um 42 Prozent. Der Umsatzanteil auf E-Books belief sich dennoch nur auf fünf Prozent.

Derzeit bieten nur 35 Prozent der deutschen Verlage E-Books an. Nach Angaben der GFK soll sich das aber in Zukunft ändern. Wie aus der Studie weiter zu entnehmen ist, ist der typische E-Book-Kunde aus Deutschland zwischen 30 und 49 Jahre alt. Die Belletristik liegt mit knapp 60 Prozent aller bezahlten E-Books in Front.

Bild von martinroell

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