Deutscher Soldat in Afghanistan getötet

In Afghanistan ist ein 33-jähriger Bundeswehr-Hauptmann bei einem Sprengstoffanschlag auf eine deutsche Patrouille getötet worden. Zudem wurden ein weiterer Soldat und ein afghanischer Übersetzer verletzt.

Eine Patrouille geriet 14 Kilometer nordwestlich des Feldlagers Kundus in einen Hinterhalt. Drei gepanzerte Fahrzeuge wurden nach derzeitigem Ermittlungsstand von zwei Sprengsätzen getroffen. Umgehend nach dem Anschlag wurden die Verwundeten per Helikopter ins Rettungszentrum Kundus gebracht und die Angehörigen in Deutschland informiert.

Der seit Anfang März amtierende Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) musste nun erstmals die Nachricht eines Gefallenen verkünden. „Dieser Anschlag berührt uns alle. Er trifft uns alle ins Herz“, so der Minister. De Maizière sprach der Familie des Toten sein Mitgefühl aus: „Die ganze Bundeswehr trauert um einen guten Kameraden“. Der „feige, anonyme Sprengstoffanschlag“ habe einen „jungen Mann aus dem Leben gerissen“. Der Minister erklärte weiter, dass diese Attacke zeige, dass es im Einsatz trotz guter Ausrüstung und Ausbildung keinen hundertprozentigen Schutz gebe.

Bild von Bundeswehr-Fotos

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