Deep Flight Challenger: Richard Branson plant Tauchgänge in die Tiefsee

Der britische Milliardär Richard Branson stellte zusammen mit dem Investor Chris Welsh im kalifornischen Newport Beach ein Ein-Mann-Unterwasserfahrzeug vor. Dieses soll an die jeweils tiefste Stelle der fünf Weltmeere vordringen. Zuletzt machte Branson von sich reden, als er ein Angebot für Weltraumtouristen vorstellte. Mit seinem futuristischen Raumschiff „SpaceShipTwo“ will der Milliardär spätestens 2012 private Kurzflüge ins All anbieten.

Branson erklärte vor Reportern, dass er zunächst dachte, dass die Reise in die Tiefsee gefährlich sei. Den Tiefseetaucher „Deep Flight Challenger“ gab der US-Abenteurer Steve Fossett einst in Auftrag. Zwar hielt das Tauchboot im Simulator dem massiven Wasserdruck stand, doch aufgrund des Flugzeugabsturzes Fossetts vor vier Jahren wurde das Projekt vorübergehend auf Eis gelegt. Investor Welsh investierte eigenen Angaben zufolge eine Million Dollar und gewann schließlich Branson für das Projekt.

Sollten die Tests des Drucksystems erfolgreich sein und alles nach Plan verlaufen, wird die Tiefseereise Ende diesen Jahres beginnen. Bis zu 24 Stunden könne das U-Boot tauchen und dabei die Unterwasserwelt filmen. Bei der ersten Mission will man den Marianengraben im Westpazifik ansteuern. Dieser liegt an manchen Stellen rund 11.000 Meter unter dem Meeresspiegel. Für die erste Fahrt steht Branson zunächst als Ersatzmann bereit.

Bild von Daly3d

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