Costa Concordia – Unglück: Kapitän Schettino hat Freigang

Concordia
Drei Stunden Freiheit für den früheren Kapitän der Costa Concordia, Francesco Schettino durfte an den Osterfeiertagen an einer Familienfeier teilnehmen. Schettino steht seit knapp drei Monaten, in seinem Haus bei Neapel, unter Arrest. Nach dem Kentern der Costa Concordia am 13. Januar wird gegen den ehemaligen Kapitän wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung, Havarie und Verlassen des Schiffes während der Evakuierung ermittelt. An Bord des Kreuzfahrtschiffes waren mehr als 4200 Personen, 30 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben. Schettinos Verhalten hatte nach der Havarie für heftige Kritik gesorgt, immer wieder verstrickte er sich bei Befragungen und Verhören in Ausflüchte und schob die Verantwortung für das Unglück der Costa Reederei zu. Vorerst wird er weiter unter Hausarrest bleiben, die Vorbereitung für den Prozess gegen ihn laufen, doch beginnen wird dieser frühestens in einigen Monaten. Italienische Medien hatten zuletzt berichtet, Schettino schreibe an einem Enthüllungsbuch über die Geschehnisse auf der Costa Concordia.

Bild von EU Humanitarian Aid and Civil Protection

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