Continental schreibt wieder schwarze Zahlen

Dank des globalen Autobooms konnte der Autozulieferer Continental 2010 trotz steigender Rohstoffpreise und der Nachwirkungen der Wirtschaftskrise einen satten Gewinn einfahren. Eigenen Angaben zufolge sind die Prognosen vom Jahresanfang nochmals übertroffen worden.

Im vergangenen Jahr hat der Reifenhersteller und Automobilzulieferer mit 26 Milliarden Euro einen um 30 Prozent über dem Vorjahr liegenden Rekordumsatz erzielt. Das erklärte Continental am Donnerstag. Der Konzern übertrifft damit die vorläufigen Eckdaten aus dem Januar. Die von Analysten im Vorfeld prognostizierte Umsatzmarke von 25,6 Milliarden Euro wurde damit ebenfalls übertroffen. Das Ebit (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) betrug 1,9 Milliarden Euro. Bereinigt lag der Wert bei 2,5 Milliarden Euro. Der Konzern konnte zudem die Profitabilität steigern. So teilte Continental mit, dass sich die Marge auf das bereinigte Ebit von 5,9 Prozent auf 9,7 Prozent im Gesamtjahr erhöhte. Anteileigner müssen aber weiter auf eine Dividende warten, da die Verschuldung des Unternehmens zu hoch sei. Die Verbindlichkeiten sanken zwar von 8,9 auf 7,3 Milliarden Euro, doch die fremdfinanzierte Übernahme von VDO durch Siemens lastet weiterhin stark auf dem Zahlenwerk von Continental.

Für 2011 erwartet der Konzern einen neuen Umsatzrekord. Auf mehr als 28,5 Milliarden Euro und damit um zehn Prozent sollen die Erlöse gesteigert werden. „Der Continental-Konzern wird auf stabiler Basis seinen Erfolgskurs kraftvoll und energisch fortsetzen“, erklärte Konzernchef Elmar Degenhart.

Bild von The359

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