Commerzbank will mehr als 300 Filialen schließen

Bis Ende 2012 will die Commerzbank in Folge der Fusion mit der Dresdner Bank mehr als 300 Zweigstellen schließen. Ziel der Reduzierung ihrer Filialen von 1540 auf 1200 sei ein verbessertes Geschäft mit Privatkunden.

„Wir legen nur solche Filialen zusammen, die wenige Meter von einander entfernt sind“, erklärte Martin Zielke, Vorstand für das Privatkundengeschäft, gegenüber der Zeitung „Die Welt“. Demnach entstehe dem Kunden in keiner Weise ein Nachteil. Die Commerzbank wird auch mit 1200 Zweigstellen eines der dichtesten Filialnetze in der Bundesrepublik haben. „Wir geben nicht einen einzigen Standort auf“, so Zielke weiter. Vor allem für Kunden der alten Commerzbank sei die Zusammenlegung ein zusätzlicher Vorteil, da sich nach Angaben Zielkes die Zahl der Filialen bis zur Fusion auf 800 belaufen habe.

Zielke erklärte weiter, dass der Vorstand keine Angst habe, durch die Schließung der über 300 Filialen Kunden zu verlieren. Auch die Umstellung der Mitarbeiter sei nur eine Frage der Zeit. „Das Geschäftsmodell stimmt, es greift. Wir agieren trotz Integration und allen Unkenrufen wieder erfolgreich am Markt“, sagte Zielke dem Blatt weiter. Demnach habe man im ersten Quartal diesen Jahres das beste Quartalsergebnis seit der Fusion der Commerzbank und Dresdner Bank erreicht.

Bild von Jürgen Stemper // Bloemche

Share and Enjoy:
  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks

Kommentar verfassen