China sagt Inflation den Kampf an

China will zur Sicherung der sozialen Stabilität verstärkt gegen die Inflation vorgehen. Dabei sei es in diesem Jahr die oberste Priorität, den Preisauftrieb einzudämmen, der den Bürgern des Landes schwer zu schaffen mache. Das erklärte Ministerpräsident Wen Jiabao am Samstag bei der Eröffnung des Nationalen Volkskongresses in Peking.

Jiabao erklärte weiter, dass er „rund acht Prozent“ als Wachstumsziel für das aktuelle Jahr anstrebe. Zudem kündigte der Ministerpräsident bei der Vorlage des neuen Fünf-Jahres-Plans an, die Investitionen in das Gesundheitswesen, die Bildung und den öffentlichen Wohnungsbau zu erhöhen. Zudem solle die Binnennachfrage gestärkt werden. Ziel der kommunistischen Führung sei es, die wirtschaftliche und soziale Kluft zwischen den aufstrebenden Industrie- und Finanzzentren an der Küste und der Landbevölkerung zu verringern.

Rund 3000 Abgeordnete kamen in der großen Halle des Volkes in Peking zusammen, um anderthalb Wochen lang über zentrale Themen der Regierungspolitik zu beraten. Zum Beginn der Sitzung soll es zu zwei Protestaktionen am Rande des Tian’anmen-Platzes gekommen sein. Offenbar vier Demonstranten wurden dabei festgenommen.

Bild von World Economic Forum

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