BVB: Nuri Sahin offenbar mit Real Madrid einig

Die monatelangen Wechselgerüchte um Borussia Dortmunds Mittelfeldmotor Nuri Sahin scheinen kein Ende zu nehmen. Der 22-Jährige steht im Fokus zahlreicher Top-Klubs, allen voran Real Madrid.

Nach Angaben der spanischen Sporttageszeitung „Marca“ haben sich die ‚Königlichen‘ nun mit Sahin auf einen Wechsel verständigt. Demnach stünden nun die Verhandlungen der beiden Vereine über die Höhe der Ablöse an. Das Blatt bezeichnet den BVB-Mittelfeldstar als „grandiosen Linksfuß“ und vergleicht ihn mit Zinedine Zidane. Laut „Marca“ kostet der 22-Jährige zehn Millionen Euro Ablöse. Bei Real würde Sahin auf den Ex-Bremer Mesut Özil treffen, der wie der Dortmunder von Reza Fazeli beraten wird. Das Gehalt Sahins soll sich bei den Madrilenen auf mindestens vier Millionen Euro verdoppeln. Sahin wollte sich bis jetzt nicht zu den Gerüchten äußern. Manager Michael Zorc erklärte am Sonntag im Doppelpass bei „Sport 1“: „Wir werden in einigen Fällen damit rechnen müssen, dass unsere Spieler von anderen Klubs begehrt werden. … Wenn bei Nuri Sahin was zu besprechen ist, dann werden wir uns damit beschäftigen müssen.“

Mit 16 Jahren und 335 Tagen war Sahin der jüngste Spieler in der Bundesliga-Geschichte. In dieser Saison trug der Mittelfeldspieler mit seinen Leistungen maßgeblich zum Gewinn der Meisterschaft bei. Nach dem Sieg des BVB am vergangenen Wochenende gegen den 1. FC Nürnberg (2:0) und der Niederlage von Bayer Leverkusen beim 1. FC Köln (0:2) stehen die ‚Schwarz-Gelben‘ bereits als Titelträger fest. Mit Ilkay Gündogan soll man in Dortmund aber schon einen Nachfolger im Visier haben. Dem Vernehmen nach soll der Wechsel des Mittelfeldspielers vom 1. FC Nürnberg unmittelbar bevorstehen.

Bild von Peter Fuchs

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