Bundeswehr startet mit 13.000 Freiwilligen in neue Ära

Die Bundeswehr startet mit rund 13.000 Freiwilligen nach 55 Jahren Wehrpflicht in eine neue Ära. Verteidigungsminister Thomas de Maizière hat damit sein Ziel von mindestens 5000 Freiwilligen deutlich übertroffen. Beim Übergang vom Zivil- zum Bundesfreiwilligendienst bleibt der von Wohlfahrtsverbänden befürchtete Einbruch zunächst aus. Denn während es bisher 19.700 Zivis gab, werden es nun 17.300 sein.

Das Interesse der jungen Leute an einem Dienst an der Waffe scheint nach anfänglichem Zögern geweckt zu sein. Nach Angaben von de Maizière werden am Montag 3419 Freiwillige den neuen Dienst von bis zu 23 Monaten antreten. Dazu kommen noch 3761 Zeitsoldaten und rund 5700 Soldaten, die noch als Wehrpflichtige begonnen haben und jetzt verlängern.

Die Lage beim bisherigen Zivildienst scheint da etwas problematischer zu sein. Nach Angaben des dafür zuständigen Familienministeriums wurden für den neuen Bundesfreiwilligendienst ab 1. Juli 2011 erst 3000 Verträge geschlossen. Man begründete den holprigen Start damit, dass erst nach dem Gesetzbeschluss zum Wehrdienstende im April die Werbung für diesen Dienst habe beginnen können.

Bild von Bundeswehr-Fotos

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Comments

  1. brian says:

    Wenn die Bundeswehr mehr Sold bezahlt hätte wäre ich 1962 als damaliger Unteroffizier dabei geblieben.Was die freiwilligen Armee anbelangt kommen heutzutage viele zur Bundeswehr die in der freien Wirtschaft keine Chance haben.Zudem hört man immer wieder von der miserablen Hinterbliebenenversorgung wenn ein Soldat zu Tode kommt oder Verstümmelte Soldaten um Ihr Recht per Rechtsanwalt kämpfen müssen, da würde ich mir schon überlegen in diese Bundeswehr einzutreten.
    Dieses Meinungsbild über die Zustände in der heutigen Bundeswehr die ich hier von mir gebe habe ich aus öffentlich-rechtlichen Medien bezogen.

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