Bundeskanzlerin Angela Merkel beschwichtigt die deutschen Sparer

Ungeachtet der verschärften Euro-Krise hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihre Zusage bekräftigt, dass Gelder und Spareinlagen deutscher Bürger sicher sind. „Den Worten von damals ist nichts hinzuzufügen“, so die Kanzlerin im ARD-Sommerinterview.

Zu Beginn der Euro-Krise vor drei Jahren hatte Angela Merkel diese Zusage gegeben. Der Euro sei „Teil der europäischen Identität“, so die Kanzlerin weiter. Ziel sei es jetzt, die Schulden abzubauen und die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. „Wir brauchen den Euro in Deutschland“, so Merkel im ARD-Sommerinterview weiter. Demnach gebe es in Europa eine unterschiedliche Wirtschaftskraft. „Wir wollen, dass viele Länder ihre Reformen selbst durchführen.“ Die Kanzlerin zeigte sich zuversichtlich, dass der Euro-Sondergipfel am Donnerstag zu einer Einigung führen werde. Merkel betonte, dass sie nur zum Treffen der Staats- und Regierungschefs der 17 Euro-Staaten fahren werde, sollte mit einem Ergebnis zu rechnen sein. Die Kanzlerin schloss eine Umschuldung der Schuldenlast Griechenlands nicht mehr kategorisch aus. „Ich arbeite darauf nicht hin.“

Die Kanzlerin sagte zur Kritik an den Ratingagenturen, dass das Problem zunächst die Schulden seien und nicht die Agenturen. „In sensiblen Momenten verstärken sie allerdings die Probleme.“

Bild von World Economic Forum

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