Brähmer muss Kampf gegen Shumenov absagen

WBO-Weltmeister Jürgen Brähmer hat seinen am 8. Januar geplanten Kampf  im kasachischen Schymkent gegen WBA-Champion Beibut Shumenov wenige Stunden nach der Landung abgesagt. Der Schweriner laboriert nach Angaben der Universum-Promotion an einer Magen-Darm-Erkrankung. Auch Thomas Pütz, Präsident des BDB, ist aus der deutschen Reise-Delegation erkrankt. Der Unternehmer hatte das Team begleitet.

„Wenige Stunden nach Ankunft in Schymkent kam es bei beiden zu starken Durchfällen, die die Nacht über anhielten und einhergingen mit Übelkeit und starkem Erbrechen“, so Universum-Arzt Michael Ehnert. Der 32-Jährige sei „so geschwächt, dass er derzeit weder trainieren kann, noch es im Bereich des Möglichen steht, in wenigen Tagen zu dem anstehenden WM-Kampf antreten zu können“. Aufgrund der mehrdeutigen Krankheitssymptome und der unklaren Ursache flog der Boxer bereits am Dienstagabend zurück nach Deutschland.

„Das ist eine große Katastrophe, wir und vor allem Jürgen sind sehr geknickt“, klagte Promoter Klaus-Peter Kohl. „Dieser Kampf hätte deutsche Box-Geschichte geschrieben.“ Der Universum-Stall hatte es in der Vergangenheit nicht leicht, verlor nicht nur die Klitschkos vor ein paar Jahren sondern auch nach langem Rechtsstreit Weltmeister Felix Sturm. Am 31. Juli 2010 verabschiedete sich der Hamburger Boxstall dann endgültig von seinem langjährigen Medienpartner ZDF und muss in Zukunft deutlich einsparen.

Bild von pixel0908

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