Böhse-Onkelz-Sänger Kevin Russell muss Haftstrafe antreten

Böhse-Onkelz-Sänger Kevin Russell raste in der Silvesternacht 2009 mit einem Audi über die A 66 von Wiesbaden nach Frankfurt. Offenbar unter Drogeneinfluss verursachte er bei einer Geschwindigkeit von 232 km/h einen Auffahrunfall und flüchtete im Anschluss über die Felder. Dabei hat der 47-Jährige zwei Männer schwer verletzt, die noch heute unter dem Zusammenstoß leiden.

Russell wurde wegen gefährlicher Straßengefährdung, Körperverletzung und Unfallflucht angeklagt. Der Böhse-Onkelz-Sänger wurde daraufhin zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt. Wie das Landgericht Frankfurt am Montag mitteilte, wird die Strafe jetzt rechtskräftig. Demnach hat der Bundesgerichtshof die Revision des Musikers verworfen.

Vor Gericht hatte Russell behauptet, ein Freund habe am Steuer des Wagens zum Zeitpunkt des Unfalls gesessen. Das Gericht schenkte seinen Aussagen aber keinen Glauben. Denn im Sportwagen wurden DNA-Spuren gefunden, die eindeutig dem Sänger zuzuordnen waren. Die Staatsanwaltschaft hatte nach dem Urteil das Strafmaß für zu niedrig erachtet. Mittlerweile hat sie ihre Revision gegen das Urteil im Dezember aber zurückgenommen.

Bild von FotoSleuth

Share and Enjoy:
  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks

Kommentar verfassen