BMW will Rekordergebnis von 2010 weiter steigern

Nach dem Rekordgewinn im vergangenen Jahr will BMW weiter zulegen und seine Position als größter Hersteller von Luxuskarossen ausbauen. BMW-Vorstandschef Norbert Reithofer erklärte in München, dass die Werke in Deutschland und China erweitert werden, und „als nächsten strategischen Schritt können wir uns weitere Standorte vorstellen, zum Beispiel in Südamerika“.

Reithofer erklärte weiter, dass BMW der weltweit erfolgreichste Premiumhersteller sei. Die Münchner halten mit 1,46 Millionen verkauften Fahrzeugen die Konkurrenz von Audi und Mercedes aufgrund der boomenden Nachfrage in China und der Erholung in den USA weiter auf Distanz. In diesem Jahr will BMW die neue Bestmarke von „deutlich über 1,5 Millionen“ Fahrzeuge knacken. Der Gewinn des Unternehmens schoss nach der Krise von 210 Millionen auf 3,23 Milliarden Euro und der Umsatz stieg auf 60,5 Milliarden Euro. „Wir wollen unser Rekordergebnis von 2010 weiter steigern“, erklärte Reithofer weiter. Die Gewinnmarge des Unternehmens von 8,0 Prozent soll dieses Jahr stabil bleiben und in den anstehenden Jahren einen Wert zwischen 8 und 10 Prozent erreichen. BMW hat das größte Wachstum eigenen Angaben zufolge in China erreicht. Dabei stieg der Absatz in der Volksrepublik um 85 Prozent auf 183.000 Fahrzeuge. Der deutsche Autobauer konnte in den USA 10 Prozent auf 267.000 Autos zulegen.

BMW hatte im vergangenen Jahr, um Kosten zu sparen, 800 Stellen gestrichen. Nun wurden die 95.500 Mitarbeiter am Rekordgewinn beteiligt. Sie erhielten eineinhalb Monatsgehälter als Prämie. Für die Familie Quandt und die anderen Aktionäre wurde die Dividende von 0,30 auf 1,30 Euro je Stammaktie erhöht.

Bild von DHausBT

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