Bierkonsum geht in Deutschland weiter zurück

Für das Ausland ist Deutschland eines der führenden Länder, wenn es um den Konsum des Hopfen-Getränkes geht. Mit dem Slogan „Bier ist Deutschland“ werben aktuell die einheimischen Brauer für die Bundesrepublik als Bierstandort. Über 1300 Brauereien gibt es in Deutschland, das ist ein Rekordwert. Doch der Trend zum Bier geht zurück. 2010 wurde nach Angaben des Statistischen Bundesamts seit der Wiedervereinigung beim Bierkonsum der niedrigste Wert erreicht. Lediglich 98,3 Millionen Hektoliter konnten im vergangenen Jahr verkauft werden.

Das entspricht einem Rückgang beim Bierausstoß um 1,7 Prozent. „Der kalte Jahresbeginn und die verregnete zweite Jahreshälfte haben der Branche zu schaffen gemacht“, so Peter Hahn, der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Brauer-Bundes (DBB). „Bier ist eben ein wetterabhängiges Produkt.“

Der Branche macht neben dem Wetter auch die alternde Gesellschaft und das Konsumverhalten der jungen Generationen zu schaffen. Ältere Menschen trinken weniger Alkohol und die Jugend trinkt wesentlich mehr alkoholfreie Getränke. Die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (WAFG) kann für das Jahr 2010 erneut zunehmende Absatzzahlen vermelden. Der Pro-Kopf-Verbrauch stieg auf 118,2 Liter und damit um 1,2 Liter im Vergleich zu 2009.

Bild von MΛЯK

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