Biathlon-WM 2011: Keine Medaille für DSV-Athleten im Einzel – Bö neuer Weltmeister

Bei der Biathlon-WM im russischen Chanty-Mansijsk hat der Norweger Tarjei Bö im Einzel über 20 km Gold gewonnen. Der 22-Jährige siegte mit 40 Sekunden Vorsprung vor dem Russen Maxim Maximow und Christoph Sumann aus Österreich (45,5 Sekunden Rückstand). Bester Deutscher war Michael Greis auf Rang sieben, gefolgt von Andreas Birnbacher, der Achter wurde.

Insgesamt 123 Athleten gingen an den Start. Gerade im Einzel ist es wichtig, den Schießstand mit wenig Fehlern zu verlassen, denn jede nicht umgelegte Scheibe kostet eine Minute Strafe. Dies gelang dem Norweger Bö heute besonders gut. Insgesamt nur einen Fehler musste Norwegens Shootingstar verkraften. Eine überragende Laufzeit sicherte ihm dann Gold. Maximow holte bei seiner Heim-WM ohne einen Fehler am Schießstand die erste Medaille für Russland. Titelverteidiger Ole Einar Björndalen wurde Sechster und verpasste damit das Podium deutlich.

Die deutsche Mannschaft wusste am Ende zu überzeugen. Zwar verpassten sowohl Michael Greis (1:25,5 Minuten Rückstand) als auch Andreas Birnbacher (1:27,5) das Podest, doch mit jeweils einem Schießfehler und den Plätzen sieben bzw. acht waren beide Athleten zufrieden. Für Arnd Peiffer begann das Rennen besser, als es endete. Nach der ersten Hälfte des Rennens lag der 23-Jährige klar auf Medaillenkurs. Doch mit zwei Fehlern im zweiten Liegendschießen und einem Fehler im letzten Stehendschießen reichte es nur zu Rang 15. (2:17,1), Daniel Böhm kassierte insgesamt zwei Strafminuten und musste mit Platz 29 (3:33,3) zufrieden sein. Er erhielt heute den Vorzug vor Christoph Stephan.

Bild von TAKleven

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Comments

  1. freud mich ungeheurlich das derjenige mit dem wenigsten sportgeist von der verfolgung nicht bestraft wird und sich jetzt auch noch weltmeister nennen darf mfg egal

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