Biathlon Fort Kent: Svendsen siegt in der Verfolgung – Birnbacher auf Platz 7

Nach seinem Sieg im Sprint hat der Norweger Emile Hegle Svendsen auch die Verfolgung in Fort Kent gewonnen. Es war aber eine denkbar knappe Entscheidung, denn das Fotofinish musste zwischen ihm und dem Franzosen Martin Fourcade entscheiden, der im Sprint noch 4. wurde. Mit über einer Minute Rückstand kam Tarjei Boe aus Norwegen als 3. ins Ziel.

Fast über die komplette Distanz der 12,5 Kilometer lieferten sich Svendsen und Fourcade ein enges Rennen. Die beiden Athleten blieben in den Liegendanschlägen fehlerlos. Auch bei der Führungsarbeit waren sich Svendsen und Fourcade einig und hielten so das Tempo hoch. Der Norweger setzte sich dann beim dritten Anschlag ab, weil Fourcade sich eine Fahrkarte leistete. Beim letzten Anschlag dann umgedrehtes Bild, Svendsen musste in die Strafrunde und der Franzose blieb fehlerfrei. So gingen beide Athleten auf die Schlussrunde. Der 25-jährige Svendsen versuchte sich mit einem Zwischenspurt abzusetzen, doch Fourcade konnte folgen. Auf der Abfahrt versuchte dann der 22-jährige Franzose vorbeizukommen, was ihm aber nicht gelang. Am Ende entschieden nur wenige Zentimeter den Sieg für Svendsen.

Bester DSV-Athlet war Andreas Birnbacher, der sich trotz drei Strafrunden von Startplatz 13 auf den siebten Rang vor arbeitete. Daniel Böhm erreichte nach Platz fünf im Sprint Rang elf in der Verfolgung. Insgesamt leistete er sich vier Fehler. Alexander Wolf verbesserte sich von Platz 33 trotz vier Schießfehlern auf den 27. Rang. Christoph Stephan hatte im Schießstand die Waffe wechseln müssen und dabei regelwidrig die Matte verlassen. Daraufhin wurde er disqualifiziert. Michael Greis (muskuläre Rückenprobleme) und Arnd Peiffer (Erkältung) haben bereits die Heimreise angetreten.

Bild von TAKleven

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