Bayer erteilt Vidal-Wechsel zum FC Bayern eine Absage

Um eine weitere Saison ohne Titel zu vermeiden, ist der FC Bayern München bereit, in diesem Sommer viel Geld in die Hand zu nehmen, um die Mannschaft zu verstärken. Jüngsten Spekulationen zu Folge ist dabei auch Arturo Vidal vom Ligakonkurrenten Bayer Leverkusen ein Thema.

Doch den Chilenen muss sich der deutsche Rekordmeister aus dem Kopf schlagen. Denn Bayer gibt seinen defensiven Mittelfeldspieler nicht frei. „Ich gehe davon aus, das Arturo auch in der kommenden Saison für Bayer Leverkusen spielen wird“, so Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser im Interview mit der „Financial Times Deutschland“. „Wenn die Alternative stimmt, gibt es jedoch für jeden Spieler eine finanzielle Schmerzgrenze, bei der man über einen Verkauf nachdenken muss“, so Holzhäuser weiter. „Was ich jedoch ausschließen kann: Er wird auf keinen Fall zu Bayern München gehen.“

Die Schmerzgrenze für den Werksklub liegt dem Bericht zufolge bei mindestens 20 Millionen Euro. Diesen Betrag könnte wohl kein Bundesligist aufbringen – außer der FC Bayern. „Und Anfragen aus dem Ausland liegen bisher nicht vor“, erklärte Holzhäuser. Bayer betonte in den vergangenen Tagen immer wieder, mit dem Defensivallrounder verlängern zu wollen. Vidals Vertrag läuft noch bis 2012. Unter dem ehemaligen Trainer Jupp Heynckes, betreut ab Sommer den FC Bayern, wuchs Vidal zum absoluten Führungsspieler und trug maßgeblich zum Erfolg in der abgelaufenen Spielzeit bei.

Bild von eveos

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