Bayer 04: Neapel steigt in den Poker um Vidal ein

Offenbar schaltet sich nach dem FC Bayern München nun ein zweiter Verein in den Poker um Arturo Vidal ein. Denn der SSC Neapel hat seine Fühler nach dem defensiven Mittelfeldspieler von Bayer 04 Leverkusen ausgestreckt.

Wie die italienische Zeitung „Corriere dello Sport“ berichtet, hat der SSC Neapel zwölf Millionen Euro für den Chilenen geboten. Gegenüber der „Bild“ stellt sein Berater klar: „Ich kann bestätigen, dass die Verhandlungen über Vidal mit Neapel begonnen haben. Es gab schon ein Treffen“, so Fernando Felicevich. Auch der Spieler selbst hat sich nun gegenüber der Zeitung zu Wort gemeldet. „Bevor ich zur Nationalmannschaft geflogen bin, hat mir Rudi Völler gesagt, dass er mich nicht verkaufen will. Ich denke über die verschieden Möglichkeiten nach, die ich habe“, so Vidal. „Aber wenn Völler sagt, dass er mich nicht aufgeben will, dann bleibe ich noch ein Jahr, aber dann bin ich der, der entscheidet.“

Der Vertrag des defensiven Mittelfeldspielers läuft noch bis 2012. Daher muss Bayer seinen Kontrakt verlängern, wenn man ihn nicht im kommenden Sommer ablösefrei ziehen lassen will. In den letzten Wochen machte der Chilene kein Geheimnis daraus, dass er gerne zum FC Bayern München wechseln würde. Doch die Verantwortlichen in Leverkusen würden den Spieler wohl nur ins Ausland wechseln lassen.

Bild von eveos

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