Barcelona steht nach 1:1 gegen Real Madrid im Finale der Champions League

Nach dem 2:0-Sieg vor einer Woche bei Real Madrid reichte dem FC Barcelona am gestrigen Dienstag vor eigener Kulisse ein 1:1, um das Finale der Champions League zu erreichen. Es war eine hart umkämpfte Partie, die dieses Mal ohne Rote Karte auskam.

Real begann stark, setzte Barcelona immer wieder unter Druck. Etwas überraschend stand Kaká zunächst für Mesut Özil auf dem Platz. Mitten in der ersten Hälfte bekam ‚Barca‘ das Spiel dann in den Griff und hatte einige Großchancen, die die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola aber nicht nutzen konnte. Die beste Möglichkeit vor der Pause hatte Lionel Messi, der Iker Casillas mit einem Rechtsschuss zu einer Glanztat zwang (37.). Eine Führung für ‚Barca‘ wäre durchaus verdient gewesen. Zum Pausenpfiff hatten die Katalanen dann wieder einen Ballbesitz von ca. 66 Prozent aufzuweisen, nachdem Real eigentlich zu Beginn des Spiels Herr auf dem Platz war.

Die zweite Halbzeit begann analog zu den ersten 45 Minuten. Real war zunächst präsent, Barcelona nahm aber schnell das Zepter in die Hand. In der 54. Minute konnte Pedro nach einem Traumpass von Andres Iniesta die 1:0-Führung erzielen. Doch nur zehn Minuten Später glich Marcelo für die ‚Königlichen‘ aus. Real mühte sich nun, Druck aufzubauen. Auch Özil wurde jetzt eingewechselt. Doch Barcelona war wie schon im Hinspiel die bessere Mannschaft. Emotionaler Höhepunkt war die Einwechslung Eric Abidals in den Schlussminuten. Er durfte, nach dem er vor sechs Wochen an einem Lebertumor operiert wurde, unter tosendem Applaus sein Comeback geben.

Bild von Will Palmer

Share and Enjoy:
  • Print
  • Digg
  • StumbleUpon
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Yahoo! Buzz
  • Twitter
  • Google Bookmarks

Kommentar verfassen